Vom 3. bis 4. Dezember 2025 nahm die Akademie an der internationalen Konferenz „Unbekannte Vermächtnisse des Nürnberger Prozesses: Regionale Ansätze und Perspektiven in Mittel- und Osteuropa“ in Berlin teil, die vom Pilecki-Institut organisiert wurde. Projektreferent Dr. Pablo Gavira Díaz vertrat die Akademie bei dieser renommierten Veranstaltung und beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion über die Londoner Konferenz sowie die Vorbereitungen des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof.
Die Konferenz vereinte eine vielfältige Gruppe von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen, um die historische und rechtliche Bedeutung von Nürnberg zu beleuchten. Diskutiert wurde unter anderem der Einfluss des ersten Nürnberger Prozesses auf die Verfolgung von Hauptkriegsverbrechern vor nationalen Gerichten nach dem Zweiten Weltkrieg, wobei Fälle aus Polen, Ungarn, Frankreich und Finnland betrachtet wurden.
Die Veranstaltung stand unter der Ehrenpatenschaft des polnischen stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenministers, Herrn Radosław Sikorski. (pg)
